SCM 4.0:
„Von Lieferant bis Kunde. Durchgängig."

Supply Chain Management 4.0 ist keine Softwarefrage. Es ist eine Führungsfrage. Wer seine Lieferkette in Echtzeit sieht, resilient aufstellt und digital vernetzt, hat einen Wettbewerbsvorteil, den kein Konkurrent kurzfristig einholen kann. Ich habe SCM-Strukturen auf drei Kontinenten geführt und gestaltet.

✦ Michael von Plettenberg · SCM 4.0 · Supply Chain · Logistik · Automotive · Maschinenbau · Medizintechnik

Was SCM 4.0 „von klassischem SCM unterscheidet"

Klassisches Supply Chain Management optimiert Einzelbereiche. SCM 4.0 verbindet alle. Der Lieferant ist nicht mehr eine externe Einheit, die irgendwann liefert. Er ist Teil eines durchgängigen, digital vernetzten Systems, das in Echtzeit kommuniziert, reagiert und sich selbst steuert.

SCM 4.0 bedeutet: Jede Information fließt genau dorthin, wo sie gebraucht wird. Der Fertigungsauftrag informiert automatisch den Lieferanten. Der Wareneingang bucht sich ins ERP. Der Kundenauftrag steuert die Produktionsplanung. Forecast und operative Steuerung sprechen dieselbe Sprache. Das ist der Unterschied.

„Eine Supply Chain, die man nicht sieht, kann man nicht steuern. Transparenz ist keine Kür. Sie ist Pflicht."
— Michael von Plettenberg

Die fünf Dimensionen „von SCM 4.0"

Dimension 01

Internationale SCM-Strukturen

Lieferketten auf mehreren Kontinenten zu führen bedeutet: unterschiedliche Kulturen, Zeitzonen, Regularien und Transportwege in einem System zu koordinieren. In meinen Mandaten habe ich SCM-Strukturen in DACH, Europa, den USA und Mexiko aufgebaut und gesteuert. Die Logik ist überall dieselbe. Die Umsetzung muss lokal angepasst sein.

Dimension 02

Echtzeit-Lieferkettentransparenz

Wer seinen Lagerbestand nur wöchentlich kennt, reagiert immer zu spät. SCM 4.0 bedeutet: Bestände, Lieferstatus, Transportfortschritt und Kundenbedarfe sind in Echtzeit sichtbar. Für jeden Beteiligten, auf jedem Niveau. Vom Disponenten bis zur Geschäftsführung. Entscheidungen auf Faktenbasis statt auf Bauchgefühl.

Dimension 03

Digitale Lieferantenanbindung und EDI

Lieferanten, die noch per Fax oder E-Mail bestätigen, sind ein Risiko. EDI-Anbindung schließt sie in die eigene Prozesskette ein. Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen laufen automatisch und in Echtzeit. Fehler durch manuelle Übertragung gehören der Vergangenheit an. Die Lieferkette wird ein System.

Dimension 04

Bestandsoptimierung und Working Capital

Jeder Euro Überbestand ist gebundenes Kapital. In einem COO-Mandat haben wir den Lagerbestand um 25 Millionen Euro reduziert. Nicht durch Willkür, sondern durch präzise Analyse von Reichweiten, Wiederbeschaffungszeiten und Forecast-Qualität. Working Capital ist ein SCM-Thema. Immer.

Dimension 05

Resiliente Lieferketten und Dual Sourcing

Single Sourcing ist ein Risiko, das viele Unternehmen erst in der Krise erkennen. Dual Sourcing und strategische Lieferantenqualifizierung sind keine Kostenfrage. Sie sind Risikomanagement. Ich baue Lieferketten so auf, dass ein Lieferantenausfall den Betrieb nicht stoppt.

Mandate, „die SCM 4.0 geprägt haben"

  1. SAP TRM Weltpremiere
    Kaeser Kompressoren

    Weltpremiere: Einführung von SAP Transportation and Route Management bei Kaeser Kompressoren als erstes Unternehmen weltweit. Vollständige Integration von Transportplanung, Lieferantensteuerung und Lagerlogistik in einem System. Das Mandat hat gezeigt, was möglich ist, wenn Mut zur Innovation auf konsequente Umsetzungsstärke trifft.

  2. Internationale SCM-Führung
    Volkswagen · BMW

    SCM in der Automobilindustrie bedeutet: JIT, JIS, Nullfehler, lückenlose Rückverfolgbarkeit und höchste Liefertreue gleichzeitig. Bei Volkswagen Mexico und BMW habe ich SCM-Strukturen in Projekten geleitet, die internationale Lieferantennetzwerke, mehrstufige Produktionsversorgung und automatisierte EDI-Anbindung umfassten.

  3. Verlagerung und SCM-Neuaufbau
    Deutschland nach USA

    Die Verlagerung einer Produktion von Deutschland nach Columbus, Georgia, bedeutete den vollständigen Neuaufbau einer Supply Chain. Lieferantennetzwerk neu qualifiziert, Transportwege neu konzipiert, Lagerstrukturen aufgebaut. Parallel zur laufenden Produktion. Der Lagerbestand sank dabei um 25 Millionen Euro, die Durchlaufzeit von 150 auf 20 Tage.

  4. Logistik und Lager
    IKEA · Hilti AG

    Hochvolumen-Logistik mit höchsten Anforderungen an Durchsatz, Liefertreue und Bestandsgenauigkeit. Bei IKEA und Hilti AG standen automatisierte Lagerprozesse, optimierte Kommissionierung und durchgängige Systemintegration im Mittelpunkt. Working Capital und OTD als zentrale Steuerungsgrößen.

Vier Kernaussagen, „die über jede Supply Chain entscheiden"

  1. 1

    SCM 4.0 ist Durchgängigkeit von Lieferant bis Kunde

    Kein Glied in der Kette darf isoliert optimiert werden. Was beim Lieferanten besser wird, muss sich bis zum Kunden auswirken. Wer nur den Einkauf optimiert und die Produktion vergisst, schiebt Probleme nur weiter. SCM 4.0 denkt die gesamte Kette.

  2. 2

    Ohne Daten keine SCM-Entscheidung

    Forecast-Qualität, Wiederbeschaffungszeiten, OTD, Bestandsreichweiten. Diese Kennzahlen müssen täglich verfügbar sein. Wer SCM-Entscheidungen auf Basis veralteter Daten trifft, steuert blind. Das KPI-Cockpit ist kein Luxus. Es ist das Steuerrad.

  3. 3

    SCM 4.0 verbindet Forecast mit operativer Steuerung

    S&OP ist der Hebel. Sales, Operations und Finance planen gemeinsam, auf Basis eines gemeinsamen Zahlenbildes. Der Forecast steuert Beschaffung, Produktion und Lager. Nicht umgekehrt. Wer S&OP richtig einführt, reduziert Überbestände und erhöht Liefertreue gleichzeitig.

  4. 4

    Resiliente Supply Chain ist Wettbewerbsvorteil

    Krisen legen offen, wer seine Supply Chain wirklich im Griff hat. Dual Sourcing, qualifizierte Lieferantennetzwerke, regionale Puffer und digitale Transparenz sind keine Versicherung gegen Unwahrscheinliches. Sie sind die Basis für Lieferfähigkeit in jeder Marktlage. Und damit für dauerhaften Kundenwert.

„SCM ist das Nervensystem des Unternehmens. Wer es digital macht, denkt schneller als der Wettbewerb."
— Michael von Plettenberg
3
Kontinente:
SCM-Strukturen geführt
25 Mio
€ Lagerreduktion
in einem Mandat
20 T.
Durchlaufzeit
von 150 Tagen
Nr. 1
SAP TRM
Weltpremiere Kaeser

M v P
Michael von Plettenberg
Dipl.-Ing. · Dipl.-Wirtschaftsing. · M.Sc.

25+ Jahre Führungserfahrung als CEO, COO und Site Manager in Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik. SCM-Strukturen auf drei Kontinenten geführt. SAP TRM Weltpremiere bei Kaeser Kompressoren. Aus der Praxis, nicht aus dem Lehrbuch.

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