SAP TRM · EWM · Infor LN:
„Das System ist nur so gut wie der Prozess dahinter"

ERP-Systeme sind kein Selbstzweck. Sie sind das Rückgrat der Supply Chain. Wer sie richtig einsetzt, gewinnt Transparenz, Geschwindigkeit und Kontrolle. Wer sie falsch einführt, digitalisiert nur Chaos. Ich habe SAP TRM als erster weltweit eingeführt. Das war 2005.

✦ Michael von Plettenberg · SAP TRM · SAP EWM · Infor LN · Supply Chain · ERP · Maschinenbau

ERP als „Rückgrat der Supply Chain"

Ein ERP-System ist kein IT-Projekt. Es ist eine unternehmerische Entscheidung mit Auswirkungen auf jeden Prozess, jeden Mitarbeitenden und jeden Kunden. Wer ein ERP-System einführt oder migriert, ohne vorher die Prozesse zu stabilisieren, baut auf Sand.

Mein Ansatz ist immer derselbe: Prozess vor System. Erst wird der Ablauf definiert, bereinigt und standardisiert. Dann wird das System darauf abgebildet. Nicht umgekehrt. Das ist der Unterschied zwischen einer erfolgreichen ERP-Einführung und einem teuren Scheitern.

✦ Weltpremiere · 2005 · Kaeser Kompressoren

SAP TRM: Als erstes Unternehmen weltweit

Bei Kaeser Kompressoren haben wir SAP Transportation and Route Management als weltweit erstes Unternehmen produktiv eingeführt. Vollständige Integration von Transportplanung, Routenoptimierung und Lieferantensteuerung in das bestehende SAP-System. Kein Handbuch, keine Referenzimplementierung, keine Vorlage. Nur der Anspruch, es richtig zu machen. Das Ergebnis war eine Transportsteuerung, die Kosten senkte, Transparenz schuf und die Liefertreue messbar verbesserte.

Drei Systeme, „drei Einsatzgebiete"

SAP TRM
Transportation and Route Management

Transportplanung und Lieferantensteuerung

SAP TRM steuert den gesamten Transportprozess: Routenplanung, Frachtbuchung, Lieferantenanbindung und Sendungsverfolgung. Transportkosten werden transparent, Routen werden optimiert, Lieferanten werden automatisch informiert und bestätigen digital zurück. Der Disponent steuert statt zu telefonieren.

↳ Weltpremiere 2005 · Kaeser Kompressoren
SAP EWM
Extended Warehouse Management

Lagersteuerung und Wareneingang

SAP EWM steuert den gesamten Lagerprozess: Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung, Versand und Inventur. Lagerplätze werden dynamisch verwaltet. Der Wareneingang bucht sich automatisch ins System. Bestände sind in Echtzeit sichtbar. Fehlmengen werden sofort erkannt, bevor sie die Produktion treffen.

↳ Echtzeit-Bestandsführung · Automatisierter Wareneingang
Infor LN
Maschinenbau · Projektfertigung

Produktionsplanung und Auftragssteuerung

Infor LN ist das ERP-System der Wahl für komplexe Projektfertigung und Variantenvielfalt im Maschinenbau. In meinem Mandat habe ich Infor LN für die vollständige Auftragssteuerung eingesetzt: von der Angebotskalkulation über die Produktionsplanung bis zur Lieferantenbestellung und Kundenrechnung. Alle Prozesse in einem System, durchgängig und in Echtzeit.

↳ Maschinenbau · Variantenfertigung · Projektsteuerung
„Wer ein ERP-System einführt, ohne die Prozesse zu kennen, kauft sich Probleme in digitaler Form."
— Michael von Plettenberg

Vier Kernaussagen, „die über ERP-Erfolg entscheiden"

  1. 1

    Das System ist nur so gut wie der Prozess dahinter

    Bevor ein ERP-System eingeführt oder migriert wird, müssen die Prozesse sauber sein. Stammdaten bereinigt, Abläufe standardisiert, Verantwortlichkeiten geklärt. Ein ERP-System bildet Prozesse ab. Es kann sie nicht reparieren. Wer das verwechselt, scheitert.

  2. 2

    ERP ist das Rückgrat der Supply Chain

    Alle Informationen, die eine Supply Chain braucht, laufen durch das ERP. Bestellungen, Lagerbestände, Fertigungsaufträge, Liefertermine, Rechnungen. Wer sein ERP nicht beherrscht, beherrscht seine Supply Chain nicht. Systemkompetenz ist Führungskompetenz.

  3. 3

    Systemwahl ist Strategieentscheidung, nicht IT-Entscheidung

    SAP, Infor LN, Oracle, Microsoft Dynamics: die Wahl des ERP-Systems hat Auswirkungen auf die nächsten 10 bis 15 Jahre. Sie darf nicht allein von der IT-Abteilung getroffen werden. Sie muss von der Geschäftsführung und dem COO verantwortet werden. Mit voller Kenntnis der Prozessanforderungen.

  4. 4

    Integration entscheidet über den Mehrwert

    Ein ERP-System, das isoliert steht, schafft keinen Mehrwert. Der Wert entsteht in der Integration: ERP an Shopfloor, ERP an Lieferanten via EDI, ERP an Kunden via Kundenportal. Durchgängigkeit von der ersten Bestellung bis zur letzten Rechnung. Das ist SCM 4.0 in seiner vollständigen Form.

Systemintegration: „ERP an Shopfloor und Lieferanten"

Das ERP-System endet nicht an der Bürotür. In meinen Mandaten habe ich ERP-Systeme konsequent in beide Richtungen integriert:

Richtung Shopfloor: Fertigungsaufträge aus dem ERP steuern die Produktionsplanung direkt. Rückmeldungen aus der Fertigung fließen automatisch zurück. Qualitätsdaten aus der Werkerselbstprüfung landen direkt in der Q-Datenbank. Der Produktionsleiter sieht den Fertigungsfortschritt in Echtzeit. Kein Anruf, kein Statusmeeting für reine Informationsweitergabe.

Richtung Lieferanten: EDI-Anbindung schließt Lieferanten in die Prozesskette ein. Bestellungen werden automatisch übertragen. Auftragsbestätigungen kommen digital zurück. Lieferscheine und Rechnungen laufen ohne manuelle Eingriffe. Die Lieferkette wird ein System.

KI als nächste Stufe: „SAP entwickelt sich weiter"

SAP und andere ERP-Systeme stehen vor der nächsten großen Entwicklungsstufe. Künstliche Intelligenz wird nicht als separates Werkzeug dazukommen. Sie wird in die bestehenden Systeme integriert. SAP selbst treibt das mit Joule, dem KI-Assistenten, der direkt in S/4HANA und die gesamte Business Technology Platform eingebettet ist.

Was bedeutet das konkret für Operations und Supply Chain? KI analysiert Forecast-Abweichungen und schlägt Korrekturen vor, bevor der Planer sie bemerkt. KI erkennt Anomalien in Lieferantenperformance und eskaliert automatisch. KI optimiert Transportrouten in Echtzeit auf Basis von Wetter, Verkehr und Kapazitäten. KI unterstützt die Werkerselbstprüfung durch automatische Bildauswertung.

Das ist keine Zukunftsmusik. Es ist die logische Weiterentwicklung dessen, was mit SAP TRM im Jahr 2005 begonnen hat. Wer heute seine ERP-Basis sauber hat, ist bereit für KI. Wer sie nicht hat, wird auch KI nicht nutzen können. Die Datenbasis entscheidet. Immer.

„KI macht aus einem guten ERP-System ein intelligentes. Aber nur dann, wenn die Prozesse dahinter stimmen."
— Michael von Plettenberg
2005
SAP TRM
Weltpremiere Kaeser
3
ERP-Systeme
in der Praxis
100%
Prozess vor
System. Immer.
KI
Die nächste Stufe
für alle Systeme

M v P
Michael von Plettenberg
Dipl.-Ing. · Dipl.-Wirtschaftsing. · M.Sc.

25+ Jahre Führungserfahrung als CEO, COO und Site Manager. SAP TRM Weltpremiere 2005 bei Kaeser Kompressoren. ERP-Systeme als strategisches Führungsinstrument in Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik.

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