Pionier „seit dem Jahr 2000"
Ich habe im Jahr 2000 für Pharmacia (heute Pfizer) als erstes Unternehmen weltweit medizinische Daten über das Internet übertragen. Damals gab es kein Handbuch dafür, keine Best Practices, keine fertige Infrastruktur. Es gab nur die Aufgabe und den Willen, sie zu lösen.
Das war mein erster Beweis: Digitale Transformation ist keine Frage der Technologie. Sie ist eine Frage der Haltung. Wer bereit ist, alte Prozesse zu hinterfragen, wer Unsicherheit aushält und Verantwortung übernimmt: der transformiert. Alle anderen kaufen Software und wundern sich, warum nichts besser wird.
„Ich spreche Maschine. Ich spreche Code. Ich spreche Management."— Michael von Plettenberg
Die drei Hindernisse, „die ich in jedem Mandat antreffe"
In mehr als 25 Jahren und über 20 Mandaten habe ich Digitalisierungsprojekte in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und in der Medizintechnik begleitet und verantwortet. Die Technologie war nie das Problem. Die echten Hindernisse kommen immer wieder:
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1
Führung ohne digitale Vision
Das häufigste und gefährlichste Hindernis. Wenn die Geschäftsführung Digitalisierung als IT-Thema delegiert statt als strategisches Führungsthema zu begreifen, scheitert jedes Projekt. Unabhängig vom Budget und der eingesetzten Technologie. Transformation beginnt oben. Oder sie beginnt nicht.
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2
Fehlende IT-Infrastruktur
Veraltete ERP-Systeme, keine Datendurchgängigkeit vom Shopfloor bis ins Controlling, Insellösungen die nicht miteinander sprechen. In vielen Mittelstandsunternehmen ist die Infrastruktur das erste, was angefasst werden muss. Bevor überhaupt von Industrie 4.0 gesprochen werden kann. Ich baue die Basis, bevor ich das Dach draufsetze.
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3
Budget und Prioritäten
Digitalisierung kostet Geld. Aber nicht transformieren kostet mehr. Nur ist dieser Preis unsichtbarer. Manuell gepflegte Excel-Listen, papierbasierte Laufkarten, fehlende Echtzeit-Transparenz: Das summiert sich jeden Tag zu echten Kosten. In meinen Mandaten mache ich diesen „Preis des Nichtstuns" sichtbar. Entscheidungen werden so auf echter Grundlage getroffen.
Was digitale Transformation „in der Praxis bedeutet"
Digitale Transformation ist kein Projekt mit Startdatum und Abschlusspräsentation. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der in den Betrieb integriert werden muss. Schicht für Schicht, Bereich für Bereich. In meinen Mandaten folge ich einem klaren Vorgehen:
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1
Ist-Aufnahme am Shopfloor
Kein Digitalisierungsprojekt beginnt im Besprechungsraum. Ich gehe in die Produktion, schaue mir die Prozesse an, spreche mit den Meistern und Anlagenführern. Wo fließen Informationen? Wo entstehen Brüche? Wo arbeiten Menschen noch mit Papier, weil das System es nicht abbildet?
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2
Infrastruktur und Datenbasis schaffen
Bevor digitalisiert wird, muss die Datenbasis stimmen. ERP-Strukturen bereinigen, Schnittstellen definieren, Stammdaten validieren. Das ist die unspektakulärste Arbeit. Und die wichtigste. Wer auf schlechten Daten digitalisiert, automatisiert nur Fehler.
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3
Pilotbereich: Beweise schaffen
Kein Rollout ohne Beweis. Ich beginne immer in einem Pilotbereich, messe den Vorher-Nachher-Effekt und mache ihn sichtbar. Nichts überzeugt Skeptiker mehr als konkrete Zahlen aus dem eigenen Betrieb. Der Pilot wird zur internen Referenz für alle weiteren Bereiche.
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4
Rollout mit Mitnahme der Menschen
Der Rollout ist Führungsarbeit. Jeder Mitarbeitende am Shopfloor muss verstehen, warum sich etwas verändert. Nicht nur was. Widerstand entsteht nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Unsicherheit. Wer das ernst nimmt, transformiert nachhaltig. Wer es ignoriert, transformiert auf dem Papier.
„Die Technik ist das Einfachste. Der Mensch am Shopfloor ist die eigentliche Herausforderung."— Michael von Plettenberg
Mandate, „wo Digitalisierung entschieden hat"
Digitale Transformation war kein Nebenpunkt in meinen Mandaten. Sie war oft der entscheidende Hebel für messbare Ergebnisse:
Papierlose Fertigung & digitale Werkerführung
Einführung digitaler Zeichnungen am Shopfloor, papierlose Fertigungssteuerung und digitale Werkerführung über mehrere europäische Standorte. 650 Mitarbeitende, 65 Mio € Umsatz. Referenz: CEO EMEA.
Digitalisierung als Transformationsprojekt
Gesamtverantwortung Operations und R&D. Papierlose Fertigung eingeführt, KPI-Struktur aufgebaut, Transformationsprojekt geleitet. Digitalisierung als Teil einer umfassenden Cash-Flow-Optimierung.
Digitale Steuerung in der Produktion
Shopfloor Management digital verankert. Automatisierter Management-Report aus dem ERP-System: täglicher PDF-Export, kein manuelles Reporting mehr. Einheitliches Zahlenbild für den Lenkungsausschuss.
Weltpremiere: Medizindaten über das Internet
Als erstes Unternehmen weltweit Übertragung medizinischer Daten über das Internet. Kein Handbuch, keine Vorlage. Nur die Aufgabe und die Entschlossenheit, sie zu lösen. Die Geburtsstunde meiner digitalen DNA.
seit dem Jahr
Digitalisierungsanteil
Ing · Wirtschaftsing · M.Sc.
EU · USA · Mexiko
Weiterführende „Themen"
Digitale Transformation greift in alle Bereiche. Diese Seiten vertiefen einzelne Aspekte aus der Praxis:
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