„Mit dem Shopfloor Management-System führe ich meine gesamte Produktion!"— Andre Kolan, Produktionsleiter, Schlote GmbH & Co.KG (Harsum)
Als überzeugter Shopfloor Manager setzt Kolan auf das von ihm mit eingeführte System. „Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Wir erfahren sofort und sehr detailliert darüber Information, welche Probleme in der Linie, dem Montagearbeitsplatz oder dem Bearbeitungszentrum vorliegen."
Shopfloor Management als effiziente Lösungsstrategie
Welches Unternehmen kennt das nicht? – Anlagenstillstände, Qualitätsprobleme oder Engpässe beim Instandhaltungspersonal und bei Ersatzteilen. Traditionellerweise werden diese Probleme von Abteilungsleitern in einem Besprechungsraum gelöst. Dabei werden andere Mitarbeiter vom Problemlösungsprozess ausgeschlossen.
Durch die Einführung eines Shopfloor Managements können sich dagegen alle Mitarbeiter bei der Lösungsfindung einbringen. Dadurch werden Potenziale zur Lösungsfindung verdreifacht, vervierfacht oder sogar noch mehr gesteigert. Mit der Einführung eines Shopfloor Management kennen die Mitarbeiter das übergeordnete Ziel und schaffen im Unternehmen Lerneinheiten, um sich gegenseitig zu schulen. Unternehmensziele werden somit schneller und effektiver erreicht.
Gemeinsam Lösungen herbeiführen
Mit der Einführung eines Shopfloor Management-Systems wird ein grundlegender Kulturwandel im gesamten Unternehmen begonnen. Die Devise lautet: „Weg von Hierarchien, hin zu gemeinsamen Lösungen". Ein Mitarbeiter kann und soll an seinem Arbeitsplatz mitentscheiden, welche Punkte ausgeführt und in welcher Reihenfolge abgestellt werden. Daraus resultieren höhere Mitarbeiter-Wertschätzung und mehr Handlungsfähigkeit.
Die vier Ebenen des Systems
Im Level 1 werden die Schichtmengen im Stundentakt notiert. Soll = Ist wird positiv (schwarz) markiert, Soll ≠ Ist wird rot markiert. Die Fabrik wird gläsern – alle Mitarbeiter können die Kennzahlen jederzeit einsehen.
Kommunikation in der Praxis
„Karl (Instandhalter), kannst du an Anlage 4711 einen Mitarbeiter abstellen?" – „Das ist nur möglich, wenn wir an Anlage 5580 für zwei Stunden pausieren. Heinz kennt die 4711 seit Anfang an." – Der Disponent prüft: Ausbringungsmenge gesichert. Entscheidung getroffen. Problem gelöst.
Im Level 3 werden Maßnahmen zur Abstellung von Störungen festgelegt. Täglich für etwa 15 Minuten kommen Fertigungsleiter, Produktionsleiter, Instandhaltungsleiter, Qualitätsleiter und Werkleiter zusammen – am Ort des Geschehens, nicht im Besprechungsraum.
Gecoachtes Shopfloor Management
Michael von Plettenberg steht Unternehmen bei der Einführung als Interim-Manager beratend zur Seite. Als langjähriger Produktions- und SCM-Leiter kennt er die Anforderungen der Produktion – sowohl in der positiven Krise (volle Auftragsbücher, drückende Kundentermine) als auch in der negativen Krise (Transformation, Restrukturierung).
„Wer führen kann, kann auch kommunizieren."
— Michael von PlettenbergGerade im Shopfloor Management ist die Methode der „5W" (five why: wieso, weshalb, warum, was, wer) ein sehr gutes Tool, um sich an das Kernproblem heranzuarbeiten. Die Fragestellung lautet immer: „Wie können wir das Problem lösen?" – dabei nicht nur eine Person, sondern die gesamte Gruppe ansprechen.
Von Plettenberg unterstützt die Gruppe dabei bei:
- Problemsammlung
- Informationszusammenführung
- Ideen-Brainstorming
- Ideen-Entwicklung
„Sie haben uns unwahrscheinlich weit gebracht. Sie haben uns mit einfachen Mitteln dazu befähigt, die kleinen und großen Störgründe zu erfahren."
— Instandhaltungsleiter eines MandantenDie Vorteile auf einen Blick
- Jeder Mitarbeiter kennt die Kundenaufträge und Ziele seines Bereiches.
- Kennzahlen sind allen Mitarbeitern im Werk bekannt – auf Stundenbasis.
- Verbesserungsvorschläge können direkt eingegeben und täglich verfolgt werden.
- Level-3 und Level-4-Boards sind rund um die Uhr für alle Mitarbeiter einsehbar.
- Kein zeitliches Vakuum mehr: Entscheidungen werden sofort getroffen.
- Die Fabrik wird gläsern – Transparenz auf allen Ebenen.
Systems
Level 3
Unternehmen 4.0
Drei Tools. Eine Überholspur.
Shopfloor Management ist eines von drei wirkungsvollen Instrumenten. In Kombination entfalten sie ihre volle Wirkung:
Sie können parallel oder sequentiell eingeführt werden. Das Tagesgeschäft wird schrittweise angepasst. Nach 18 Monaten ist das Unternehmen für seine nächsten Herausforderungen sattelfest gemacht.